Teamvorstellung 2009
Das RSV- Hochschwarzwald Racing Team 2009 ist komplett. Das Team hat dabei einen Zuwachs von fünf Neuzugängen bekommen.
Die meisten Fahrer von Teammanager und Trainer Klaus Ketterer fahren für das Team Bergamont. Fahrer vom Team Bulls und Team Radon Bikes komplettieren das Team. Valentin Fiderer ist einer der Bergmont Neuzugänge. 2008, noch für das Team Vaude Simplon startend, war er erfolgreich bei mehreren Weltcups, der Europa- und Weltmeisterschaft. „Das Konzept des Teams deckt sich total mit meinen Vorstellungen. Außerdem war ich auf der Suche nach einem neuen Trainer, und mit Klaus bin ich wirklich auf einer Wellenlänge“ so U23 Nationalkaderfahrer Fiderer. Außerdem ist eine weibliche Fahrerin neu im Team Bergamont. Stefanie Andris (U23w) wechselt vom Team Rothaus-Cube. Ketterer, der Stefanie Andris noch aus seiner Zeit bei Rothaus- Cube kennt freut sich sehr über ihre Verpflichtung. „Mit ihrer sympatische, freundlichen und immer fröhlichen Art passt sich optimal ins Team. Ihr merkt man den Spaß am Sport einfach immer an.“ Genau dieser Spaß war es, den sie die letzte Saison bei Rothaus- Cube immer mehr vermisst hat. „Am Ende hab ich mich völlig fremd bei Rothaus- Cube gefunden. Auf meiner Suche war Klaus meine erste Adresse“, so Andris. Ihr größter Erfolg vergangenes Jahr war der dritte Platz beim U23- Bundesligarennen in Saalhausen. Pascal Ketterer (U23 D-C Kader) und Manuel Pfaff (Elite) sind die zwei alten Gesichter im Team Bergamont. Ketterer, dessen Saison auf Grund Verletzungen und Krankheiten nicht nach Wunsch verlief, startet hoch motiviert in die neue Saison. „In der neuen Trainingsgruppe geht richtig die Post ab. Wir sind eine schlagkräftige Gruppe im U23 Zirkus, mit uns muss man rechnen“. Pfaff, der nach der Technikerschule nun wieder neun Stunden am Tag arbeiten muss, konzentriert sich nun eher auf regionale Rennen und Marathons. Sein Höhepunkt ist die Deutsche Meisterschaft in St. Märgen. Simon Stiebjahn (U23 Nationalkader) wechselt nach einer sehr erfolgreichen Saison 2008 vom Team Bergamont zum Profi Team Bulls. „So eine Chance bekommt man nur einmal, da kann man nicht ablehnen“, so Stiebjahn. Er bleibt aber seinem Verein und seiner Trainingsgruppe treu. „Eigentlich trägt er nur ein anderes Trikot, ansonsten ändert sich nichts. Er wird noch komplett von mir betreut“, so Klaus Ketterer. Ein neues Gesicht im Verein ist Marcel Braun. Er fährt für das Team Radon und wird seit Sommer 2008 von Ketterer trainiert. „Mein alter Trainer hat mich kaputt gemacht. Mit ihm habe ich meine Ziele bei weitem nicht erreicht.“ Er wollte im Sommer das Rad ins Eck stellen, seine Karriere beenden. Ketterer, der ihn schon länger kannte, konnte ihn motivieren es noch einmal zu versuchen. Unter seiner Obhut fuhr er mit Platz 3 beim Bundesligafinale in Bad Salzdetfurth sein bestes Saisonergebnis ein. Das motivierte ihn 2009 unter Ketterer weiter zu fahren.
Das neue Nachwuchskonzept mit sechs hoffnungsvollen Fahrern
Sechs Fahrer bilden das Bergamont Juniorrace Team. Dabei sind zwei Neuzugänge und vier Fahrer, die aus der Nachwuchsarbeit des RSV Hochschwarzwalds stammen. Björn Herrmann (U23) und Felix Günter (U19) kommen aus dem Nordischen Skisport und waren dort schon Landeskader- Mitglieder. Als Quereinsteiger wollen sie gleich im Mittelfeld angreifen. Dass sie ihr MTB beherrschen, haben sie vergangenes Jahr beim Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen gezeigt. Günter gewann die U19 Klasse auf der Kurzdistanz, Herrmann belegte Platz 10 auf der 60 Km Distanz. „Die beiden wissen, um was es geht, wenn man den Sprung in den Leistungssport schaffen möchte, das ist ihr großer Vorteil. In den ersten Testtrainings haben sie mich sehr überzeugt.“ Zwei U17 Fahrer, Yves Ketterer und Fabian Figy, und zwei U15 Fahrer/in Timo Reith und Sarah Figy stammen aus der Nachwuchsarbeit des Vereins. Alle vier sind laut Ketterer hoffnungsvolle Talente, denen er behutsam den Weg in Richtung Leistungssport weisen möchte. Da Ketterer die sechs Fahrer ins Racing Team berufen hat, sind diese hoch motiviert. Das z.T. gemeinsame Training, die Tipps und Tricks der „großen“ spornt alle noch besonders an. |